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Allgemeine DeuFöV Projekte

Folgende Sprachkurse führen wir aktuell in unserem Institut in Osnabrück durch:

  • Vor- sowie Nachmittagskurse
  • Sprach- und Fachkompetenz zur beruflichen Integration
  • Berufsbezogene Deutschsprachförderung nach § 45a Aufenthaltsgesetz – Sprachziel B2 (500 UE)
  • Gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
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Zielgruppe

Dieses Kursangebot richtet sich an Menschen (weiblich und männlich) mit Migrationshintergrund, die Arbeit oder einen Ausbildungsplatz suchen bzw. in ihrem Beruf weiterkommen wollen. Insbesondere ist diese Maßnahme geeignet für Personen, die

  • ihre Deutschkenntnisse ausbauen möchten, um ihre Chancen auf dem Arbeits- oder Ausbildungsmarkt zu verbessern
  • ihre Sprach- und Fachkompetenz für den beruflichen Einsatz stärken möchten
  • im Beruf wirksamer kommunizieren möchten
  • ihrem persönlichen Auftritt Sicherheit und Überzeugungskraft verleihen wollen
  • sich professionell und zielgerichtet auf den beruflichen Einstieg und Aufstieg vorbereiten möchten
  • wirtschaftliche Anforderungen und Zusammenhänge besser verstehen möchten
Teilnahmevoraussetzung

Von den Teilnehmern werden sprachliche Vorkenntnisse erwartet, die dem Sprachniveau B1 entsprechen.

Berechtigt zur Kursteilnahme sind darüber hinaus Personen, die bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend oder ausbildungssuchend gemeldet sind oder Leistungen nach dem SGB II erhalten sowie Auszubildende und Beschäftigte.

Ebenfalls zur Teilnahme eingeladen sind Personen, die sich im Anerkennungsverfahren ihres im Ausland erworbenen Berufsabschlusses befinden. Auch Personen mit Aufenthaltsgestattung können bei guter Bleibeperspektive an unserem Sprachkurs teilnehmen. Gleiches gilt für Geduldete, denen eine Duldung nach § 60a Absatz 2 Satz 3 AufenthG (humanitäre Gründe) erteilt worden ist.

Übergeordnete Ziele
  • Eine Verbesserung der Vermittlungschancen und der nachhaltigen Integration wird erreicht.
  • Umfassendes Qualifikationspotential geht dem Arbeitsmark und der Gesellschaft nicht verloren.
  • TeilnehmerInnen sind nicht mehr arbeitslos und keine finanzielle Belastung für den Staat.
Spezielle Kurs-Ziele
  • Die TeilnehmerInnen sind sprachlich so gut qualifiziert, dass sie eine geeignete Stelle auf dem Arbeits- oder Ausbildungsmarkt finden und sich beruflich integrieren können.
  • Die TeilnehmerInnen können theoretisch erworbene Sprach- und Fachkenntnisse mit praktischen Aspekten verknüpfen und im zukünftigen Arbeitsleben in einem Unternehmen erfolgreich umsetzen.
  • Die TeilnehmerInnen sind persönlich gestärkt und motiviert, sich zielgerichtet in die Gesellschaft und in das Arbeitsleben zu integrieren.
Aufgaben während des Kurses
  • Die sprachlichen und weiteren berufsbezogenen Kompetenzen werden anhand von Inhalten vermittelt, die für die Teilnehmenden für ihr weiteres Berufsleben relevant sind.
  • Qualifizierte Erweiterung der Sprachkompetenzen, z. B. auf B2-Niveau oder C1, und zielgerichtete Vermittlung von fachlichen Basiskompetenzen unter Berücksichtigung der individuellen Qualifikationen und Bedürfnisse.
  • Vermittlung von Themen aus den Bereichen Kommunikation und Lernen am Arbeitsplatz, Arbeitssuche, Berufsorientierung, Aus- und Fortbildung sowie rechtliche Rahmenbedingungen.
Methodik
  • Die eingesetzten Unterrichtsmethoden sind flexibel auf die individuellen und kollektiven Anforderungen der TeilnehmerInnen ausgerichtet, um den jeweiligen Bedürfnissen zielgerichtet gerecht zu werden.
  • Der Unterricht wird mit Hilfe von anerkannten Lehrmaterialien durchgeführt und durch spezifische Themen ergänzt. Die praktische Nutzung der erworbenen Sprachkenntnisse sowie die Vermittlung der fachlichen Kompetenzen beinhalten unter anderem Brainstorming, Fragerunden, Vorträge und Präsentationen, Einzel- und Gruppenarbeitsphasen, Rollenspiele und Projektarbeit; dabei greifen die Dozenten (w / m) auf ein vielseitiges Repertoire an Medien und Arbeitsmitteln zurück, wie zum Beispiel Whiteboard, Flipchart, Metaplan, Beamer, Recorder etc.
  • Das enge Zusammenwirken zwischen Projektleitung, Dozenten (w / m) sowie Sozialpädagogin ist ein wesentlicher Garant für den Erfolg der gesamten Maßnahme.
  • Während der gesamten Dauer des Sprachkurses werden regelmäßig Lernzielkontrollen durchgeführt. Im Zentrum stehen der Einsatz verschiedener Testmethoden sowie strukturierte Beurteilungen und Zufriedenheitseinschätzungen seitens der TeilnehmerInnen, um eventuelle Abweichungen und potentielle Konflikte frühzeitig erkennen zu können sowie den Gesamterfolg der Maßnahme sicherzustellen. Am Ende des Sprachkurses erfolgt die Durchführung eines amtlichen Prüfungsverfahrens mit Telc (Zertifikatsprüfung B2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen – GER) zum Erlangen eines offiziellen Sprachzertifikats.
  • Berücksichtigung anerkannter Qualitätsmanagementmethodik zur Gewährleistung anforderungsgerechter Standards für die gesamte Maßnahme.
Förderung

Der Berufssprachkurs wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert. Die Teilnahme ist für Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenfrei.

Ausnahme: Beschäftigte zahlen einen Eigenanteil von zurzeit 2,07 € je Unterrichtseinheit, wenn ihr zu versteuerndes Einkommen bei Einzelveranlagung 20.000,00 € sowie bei gemeinsamer Veranlagung 40.000,00 € p.a. übersteigt.

Besondere Aspekte / Querschnittsziele
  • Zugang zum ersten Arbeitsmarkt: Unter individueller Berücksichtigung der spezifischen Stärken und Berufswünsche der TeilnehmerInnen werden diese bereits während des Kurses dahingehend beraten, Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern und / oder Ausbildungsstätten aufzunehmen, um ihre Chance zu erhöhen, nach Kursende ein Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis aufzunehmen.
  • Gender Mainstreaming: Das Kursangebot ist uneingeschränkt offen sowohl für weibliche als auch männliche Personen. Auf der Basis von Kompetenzfeststellungsverfahren bzw. Klärungsgesprächen sind bereits TeilnehmerInnen unterschiedlicher Altersklassen und völlig unabhängig vom Gender für diese Maßnahme identifiziert worden. Während des Kursverlaufs wird unter anderem durch regelmäßige Teammeetings mit den Dozenten (w / m) und der Projektleitung eine absolute Gleichbehandlung von Frauen und Männern sichergestellt. Besondere Anforderungen, die sich zum Beispiel aus Kinderbetreuungsnotwendigkeiten ergeben können, werden – soweit wie möglich – in der zeitlichen Kursplanung berücksichtigt.
  • Förderung von Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung: Auf der Basis der vorher durchgeführten Kompetenzfeststellungen bzw. Klärungsgespräche ist diese Maßnahme offen für alle TeilnehmerInnen, unabhängig von Gender, Alter oder kulturellem Hintergrund. Gleichzeit wird eine Ausgewogenheit der Teilnehmerstruktur angestrebt. Sowohl im Unterricht gegenüber den Teilnehmern (w / m) im Kollektiv als auch durch Einzelbetreuung wird gezielt durch das Projektpersonal darauf geachtet, dass keine Diskriminierung stattfindet. In Sonderfällen bei besonderem Bedarf wird korrigierend durch die Projektleitung interveniert.
  • Ökologische Nachhaltigkeit: Während der gesamten Maßnahme wird sichergestellt, dass auf ökologische Nachhaltigkeit geachtet sowie nicht unnötig Energie verschwendet wird (Heizung, Licht). Außerdem wird Geschirr und Besteck zur Verfügung gestellt, sodass die Nutzung umweltschädlicher Wegwerfverpackungen sowie Einweggeschirrs und -bestecks weitestgehend vermieden wird.

DeuFöV Projekt Gesundheits / Pflegeberufe (ausbildungsbegleitend)

  • Kursbeginn 2020 (in Abstimmung mit den jeweiligen Lehrplänen)
  • Berufsbezogene Deutschsprachförderung nach § 45a Aufenthaltsgesetz - B2 / C1
  • Gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

DeuFöV Projekt Gesundheits- / Pflegeberufe (nicht akademisch Beschäftigte)

  • Auszubildende nach Abschluss und sonstige Beschäftigte
  • Kursbeginn 2019 (in Abstimmung mit den jeweiligen Kliniken und Organisationen)
  • Berufsbezogene Deutschsprachförderung nach § 45a Aufenthaltsgesetz – B2 / C1
  • Gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

DeuFöV Projekt Gesundheits- / Pflegeberufe (Beschäftigte Akademiker)

  • Kursbeginn 2019 (in Abstimmung mit den jeweiligen Kliniken und Organisationen)
  • Berufsbezogene Deutschsprachförderung nach § 45a Aufenthaltsgesetz – B2 / C1

  • Gefördert durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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